Archiv der Kategorie: Musik

Wachet auf!

Ja, es ist die Zeit, in welcher die Menschheit am Aufwachen ist. Auch wenn man schier verzweifeln könnte, wenn man die Ignoranz vieler Zeitgenossen beobachtet, die noch immer nicht verstanden haben, wie wir von der gleichgeschalteten Presse manipuliert werden.
Aber das Aufwachen geschieht.
Was hier Bach vertont hat, ist von keinem Menschen. Es ist eine direkte Botschaft aus dem Himmel, er war nur Sprachrohr!

Hier also die Aufforderung zum Aufwachen:

und hier kann man die Bass Stimme als Midi üben.

… Liebe ist

Wer hätte das gedacht?

Nur eine Woche nach meinem letzten Eintrag hier über „Das Hohe Lied der Liebe“ ist die große Liebe meines Lebens von mir gegangen und wir konnten unser Versprechen „Bis dass der Tod uns scheidet“ einhalten.
Und nun heute früh als erstes Lied im Radio (das sich als Wecker selbständig eingeschaltet hatte) diese Lied von Nena (als Gruß von ihr)

Liebe ist…

Das Hohe Lied Der Liebe. Hier bei wikipedia

Die Liebe ist langmütig,
die Liebe ist gütig.
Sie ereifert sich nicht,
sie prahlt nicht,
sie bläht sich nicht auf.

Sie handelt nicht ungehörig,
sucht nicht ihren Vorteil,
läßt sich nicht zum Zorn reizen,
trägt das Böse nicht nach.

Sie freut sich nicht über das Unrecht,
sondern freut sich an der Wahrheit.
Sie erträgt alles,
glaubt alles,
hofft alles,
hält allem stand.
Die Liebe hört niemals auf.

Prophetisches Reden hat ein Ende,
Zungenrede verstummt,
Erkenntnis vergeht.

Denn Stückwerk ist unser Erkennen,
Stückwerk unser prophetisches Reden;
wenn aber das Vollendete kommt,
vergeht alles Stückwerk.

Als ich ein Kind war,
redete ich wie ein Kind,
dachte wie ein Kind
und urteilte wie ein Kind.

Als ich ein Mann wurde,
legte ich ab, was Kind an mir war.

Jetzt schauen wir in einen Spiegel
und sehen nur rätselhafte Umrisse,
dann aber schauen wir von Angesicht zu Angesicht.

Jetzt erkenne ich unvollkommen,
dann aber werde ich durch und durch erkennen,
so wie ich auch durch und durch erkannt worden bin.

Für jetzt bleiben Glaube, Hoffnung, Liebe, diese drei;
doch am größten unter ihnen ist die Liebe.

Aus: DIE BIBEL. Altes und Neues Testament. Einheitsübersetzung
Katholische Bibelanstalt GmbH, Stuttgart, 1980

Bach Weihnachtsoratorium 1-3

Aufgeführt am 9.12.2017 in der Tymmo Kirche zu Lütjensee.
Ich hoffe, daß ich hier einen der Mitschnitte werde veröffentlichen können.
Die Publikumsreaktion jedenfalls war außergewöhnlich, mit „standing ovations“. Die Solisten standen gerade mal 2,5 Meter schräg links vor mir. Ich mitten drin; welch eine Akustik. Ich hoffe, dass die Aufnahmen annähernd an meinen Hörgenuss heran kommen werden.

Unter Menüpunkt Musik/Weihnachtsoratorium findest DU Noten zum Üben

Vorab mal mein Mitschnitt aus der Hauptprobe vom 8.12. (vieles geschnitten und nur halbes Orchester und Solisten). Das MIC am Körper getragen, deshalb die Chor Passagen Super Bass- lästig (eigentlich nur meine Stimme). Diese Aufnahme werde ich dann ersetzen. Außerdem ist die Aufnahme leider nur Mono.

Bach BWV 248 Weihnachtsoratorium

Teil 1/6 Jauchzet, Frohlocket / Wie soll ich dich empfangen / Ach, mein herzliebes Jesulein / Schaut hin, dort liegt im finstern Stall / Ehre sei Gott

Ich darf mich glücklich preisen („Jauchzet, Frohlocket“), dass ich die Anzeige der Tymmo-Kirche gelesen habe, in welcher Projektsänger für das Weihnachtsoratorium gesucht wurden.Und so singe ich jetzt im Bass mit und freue mich auf jede Probe, denn am 9.12.2017 soll alles wunderbar klappen. Zum Üben habe ich mir die iPad-App „MIDI Partitur“ geladen.
jetzt bin ich soweit, mit dieser Online Partitur mitzusingen 🙂

Teil 2/6 Brich an, oh schönes Morgenlicht

Teil 3/6 Herrscher des Himmels

Teil 4/6

Teil 5/6

Teil 6/6

Leise, leise

Wie, nahte mir der Schlummer,
Bevor ich ihn geseh’n? –
Ja, Liebe pflegt mit Kummer
Stets Hand in Hand zu geh’n!
Ob Mond auf seinem Pfad wohl lacht?
Welch‘ schöne Nacht! –
 
    Leise, leise, fromme Weise!
    Schwing‘ dich auf zum Sternenkreise.
    Lied, erschalle! Feiernd walle
    Mein Gebet zur Himmelshalle! –
 
O wie hell die gold’nen Sterne,
Mit wie reinem Glanz sie glüh’n!
Nur dort in der Berge Ferne
Scheint ein Wetter aufzuzieh’n.
Dort am Wald auch schwebt ein Heer
Düst’rer Wolken dumpf und schwer.
 
    Zu dir wende ich die Hände,
    Herr ohn‘ Anfang und ohn‘ Ende!
    Vor Gefahren uns zu wahren,
    Sende deiner Engel Schaaren! –
 
Alles pflegt schon längst der Ruh‘;
Trauter Freund! wo weilest du?
Ob mein Ohr auch eifrig lauscht,
Nur der Tannen Wipfel rauscht,
Nur das Birkenlaub im Hain
Flüstert durch die hehre Stille;
Nur die Nachtigall und Grille
Scheint der Nachtluft sich zu freu’n.
 
Doch wie? täuscht mich nicht mein Ohr?
Dort klingt’s wie Schritte –
Dort aus der Tannen Mitte
Kommt ‚was hervor! –
Er ist’s! er ist’s!
Die Flagge der Liebe mag weh’n!
Dein Mädchen wacht noch in der Nacht. –
Er scheint mich noch nicht zu seh’n –
Gott! täuscht das Licht des Monds mich nicht,
So schmückt ein Blumenstrauß den Hut. –
Gewiß, er hat den besten Schuß gethan!
Das kündet Glück für morgen an!
O süße Hoffnung! Neu belebter Muth!
 
All‘ meine Pulse schlagen,
Und das Herz wallt ungestüm,
Süß entzückt, entgegen ihm!
Konnt‘ ich das zu hoffen wagen?
Ja, es wandte sich das Glück
Zu dem theuren Freund zurück!
Will sich morgen treu bewähren!
Ist’s nicht Täuschung, ist’s nicht Wahn? –
Himmel, nimm des Dankes Zähren
Für dies Pfand der Hoffnung an!

 

Die Sonne bleibt am Himmelszelt

Und ob die Wolke sie verhülle,
Die Sonne bleibt am Himmelszelt;
Es waltet dort ein heil’ger Wille,
Nicht blindem Zufall dient die Welt!
Das Auge, ewig rein und klar,
Nimmt aller Wesen liebend wahr!

Für mich auch wird der Vater sorgen,
Dem kindlich Herz und Sinn vertraut,
Und wär‘ dies auch mein letzter Morgen,
Rief‘ mich sein Vaterwort als Braut:
Sein Auge, ewig rein und klar,
Nimmt meiner auch mit Liebe wahr!

Du wirst nie zuhause sein

Winde werden rauher
Wellen schäumen Wut
nur ums nackte Leben
nicht um Hab und Gut
bleiche Ausgesetzte
klammern sich ans Boot
draußen treiben Hände
ab in höchster Not
Bringen wir das fertig
ist die Arche voll
weiß hier keiner
was man tun und lassen soll
Du wirst nie zuhause sein
wenn du keinen Gast
keine Freunde hast
dir fällt nie der Zauber ein
wenn du nicht verstehst
daß du untergehst wie alle Menschenschänder
aller Herren Länder
 Draußen vor der Festung
bis zum Horizont
lagern sie und warten
näher rückt die Front.
Grollende Kanonen
Angst in ihrem Blick
Hunger reckt die Arme
nirgends gehts zurück
Aufmerksam die Wachen
kalt und konsequent
selbst schuld wer den Schädel gegen Mauern rennt
 Du wirst nie zuhause sein
wenn du keinen Gast
keine Freunde hast
dir fällt nie der Zauber ein
wenn du dich verschließt
nur dich selber siehst
Du wirst nie zuhause sein
wenn du keinen Gast
keine Freunde hast
 Wir sind nichts Besondres
hatten nur viel Glück
Auserwählte kriegen halt
das größte Kuchenstück.
Überall auf Erden
sind auch wir geborn
können wir gewinnen
haben wir verlorn.
Keine Zeit für Grenzen
für Unterschied kein Raum
klein wird der Planet nur
ohne blauen Traum
 Du wirst nie zuhause sein
wenn du keinen Gast
keine Freunde hast
dir fällt nie der Zauber ein
wenn du dich verschließt
nur dich selber siehst
Du wirst nie zuhause sein
wenn du keinen Gast
keine Freunde hast
dir fällt nie der Zauber ein
wenn du nicht verstehst
daß du untergehst wie alle Menschenschänder
aller Herren Länder
aller Herren Länder
aller Herren Länder